Preis ohne Steuer 1.95€
Dekorativer, Bienen- und medizinischer Gründünger.
100 g = 15 m2.
Kleiner mehrjähriger Strauch aus der Familie der Hülsenfrüchtler mit lila (weißen, gelben, purpurroten oder rosafarbenen) Blüten, dessen Stamm reichlich mit Stacheln übersät ist.
Esparsette wird neben ihren heilenden Eigenschaften nicht nur als Futterpflanze und Bienentrachtpflanze verwendet, sondern auch als Pflanze, die die Bodenfruchtbarkeit gut wiederherstellt.
Die Wurzel ist eine tiefreichende, stark verzweigte Pfahlwurzel, die bis zu 1-2 m tief in den Boden eindringt. Der Stängel ist aufrecht, buschig und bis zu 90 cm hoch. Die Blätter sind zusammengesetzt, gefiedert und dunkelgrün. Die Blüten sind in kurzen, dichten Trauben angeordnet. Blüht im Juli.
Hohe Attraktivität und Dekorativität, Gründünger und wertvolle Futterpflanze, ausgezeichnete Bienentrachtpflanze. Es wird empfohlen, sie als Zierpflanze anzubauen, um den Boden bis in große Tiefen zu verbessern und zu entwässern, sowie als Futter- und Heilpflanze.
Als Zwischenfrucht reichert sie den Boden mit Stickstoff an. Sie liefert eine große Grünmasse und unterdrückt Unkraut. Sie verbessert die Bodeneigenschaften dank eines kräftigen und gut entwickelten Wurzelsystems. Sie ist trockenheitsresistent und resistent gegen Krankheiten. Sie ist nicht für saure und torfige Böden geeignet. Sehr gute Bienentrachtpflanze. Dank ihrer leuchtend rosa Blüten wird sie oft in mehrjährige Blumenwiesenmischungen aufgenommen.
Aussaat ab Mai. Saattiefe 2,5-4,0 cm. Aussaatmenge: 6-8 g/m² (Reinsaat), 1-2 g/m² (Mischsaat).

Die Saat-Esparsette oder Futter-Esparsette ist eine wichtige mehrjährige Futter- und Bienentrachtpflanze aus der Familie der Hülsenfrüchtler. Sie hat einen schwach beblätterten Stängel mit einer grundständigen Blattrosette. Die Stängelblätter sind unpaarig gefiedert mit 28 Blättchen (oder weniger). Die Blüten der Esparsette sind in ziemlich kompakten Blütenständen angeordnet - konischen Trauben. Die einzelne Blüte besteht aus einem fünfzähnigen, blassgrünen Kelch, einer leuchtend rosa Schmetterlingsblüte, einem Fruchtblatt und 10 Staubblättern. Das nektarproduzierende Drüsengewebe hat die Form eines flachen Rings und befindet sich unter dem Fruchtknoten zwischen dem Staubblattkreis und dem Fruchtblatt, der abgesonderte Nektar gelangt in die Biegung des Segels und sammelt sich oft in großer Menge an.
Im ersten Jahr bildet die Esparsette einen einzelnen Stängel, danach beginnt sie zu verbuschen. Sie blüht nach dem Verblühen der Gärten: Ende Mai-Juni, über einen längeren Zeitraum (von 2 bis 3,5 Wochen), in der Pause zwischen dem Ende der Blüte der Frühlings- und dem Beginn der Blüte der Sommer-Bienentrachtpflanzen.
Dank der außergewöhnlich reichlichen Nektarabsonderung und der großen Menge an Pollen konzentrieren sich auf den blühenden Esparsettenfeldern fast alle Flugbienen, die zur Honigernte und Bestäubung der Bienenstände gebracht werden.
Für eine vollständige Bestäubung der Felder benötigt man Bienenstände mit einer Berechnung von 4 Bienenvölkern pro Hektar Anbaufläche. Die Aufstellung der Bienenstände sollte eine möglichst gleichmäßige Verteilung der Bienen über die Anbaufläche gewährleisten. Auf sehr großen Anbauflächen sollten die Bienenstände nicht weiter als 1,5 km voneinander entfernt sein. Auf einer kleinen Anbaufläche sollte der Bienenstand in der Mitte der Anbaufläche oder in unmittelbarer Nähe aufgestellt werden. Die durchschnittliche Honigleistung pro Hektar Esparsette beträgt etwa 100 kg.
Anbautechnik der Esparsette.
Die Esparsette ist im Gegensatz zur Luzerne weniger anspruchsvoll an den Boden und zeichnet sich durch die Fähigkeit aus, schwerlösliche Nährstoffe aufzunehmen. Saure Böden verträgt sie nicht, wächst aber gut auf sandigen und lehmigen Böden sowie auf allen Arten von Karbonatböden. Vorfrüchte für die Esparsette können verschiedene Kulturen sein.
Sie kann in Reinsaat, Untersaat oder in Mischung mit anderen Gras- und Hülsenfruchtgräsern ausgesät werden. Die Bodenbearbeitung für die Esparsette besteht im Eggen in einer Tiefe von 5 - 7 cm. Bei starkem Befall mit Wurzelausschlägern wird nach 2 - 3 Wochen eine wiederholte Egge durchgeführt, gefolgt von einem Pflügen. Im Frühjahr wird das Feld in zwei Spuren geeggt und gleichzeitig mit der Deckfrucht mit Getreidegrassämaschinen eine Reihensaat durchgeführt. Bei Untersaat unter Winterkulturen wird die Saat mit Scheibensämaschinen quer zu den Reihen der Deckfrucht durchgeführt. Die Samen der Esparsette beginnen bei einer Temperatur von +1+2°C zu keimen, die optimale Temperatur beträgt +18+25°C.
Die Indikatoren für Winterhärte und Trockenheitsresistenz der Esparsette sind hoch. Esparsette verträgt Beschattung schlecht.
Die Richtwerte für die Aussaatmenge der Samen (pro 1 ha): in der Steppenzone 70 - 80 kg, in der Waldsteppenzone 80 - 100 kg. Die Saattiefe beträgt auf schweren Böden 3 - 4 cm, auf leichten Böden 4 - 5 cm.
Bot. syn.: Hedysarum onobrychis L., Onobrychis sativa Lam.

